Die unerträgliche Leichtigkeit der Arbeit

Die unerträgliche Leichtigkeit der Arbeit

Arbeiten oder nicht arbeiten – als sozio-politische Frage aus Kindersicht – in Zusammenarbeit mit Kindern verschiedener Schulen in Wien entstanden.

Gezeigt bei SoHo in Ottakring 2009 16. Mai – 30. Mai 2009

Rauminstallation mit Objekten aus Draht.

Das Werk “Die unerträgliche Leichtigkeit der Arbeit” ist vielschichtig, es wechselt die Perspektive. Es verweigert sich dem schnellen Blick und stellt Sehgewohnheiten, die selbstverständliche, unreflektierte Wahrnehmung von Arbeit und ihren sozio-kulturellen Symbolen, in Frage.

Die Erfahrung ist nicht nur visuell sondern auch taktil. Die fragilen Arbeiten aus Draht sind Denkanstöße, ja sie sind Stolpersteine der eigenen fest gefügten Vorstellungen. Sie fragen nach der menschlichen Existenz im Spannungsfeld zwischen Arbeit und Freizeit. Sie wollen den Betrachter anregen, neue Perspektiven auf vergangene, gegenwärtige und mögliche zukünftige Wirklichkeit jenseits altbekannter Traditionen zu entdecken.