Mannsbilder und Frauenzimmer

Frauenzimmer und Mannsbilder
Ein Forschungsprojekt

“Durch Malen und Zeichnen werden innere und äußere Bilder zur Anschauung gebracht und verborgene Qualitäten und Kräfte sichtbar. Der erweiterte Blick auf die Bilder löst Imaginationen und persönliche Vorstellungen aus. Die Rollenzuschreibungen können reflektiert und neu gestaltet werden. Im intensiven Gestaltungsprozess werden Möglichkeiten kreiert, an deren Entfaltung weiter gearbeitet werden kann.

Eine Dokumentation und Sammlung der inneren Bilder und deren Veränderung bezüglich der weiblichen und männlichen Rollenbilder. Es ist ein fortlaufendes, stetig anwachsendes Sammeln und Dokumentieren sowohl der persönlichen Auseinandersetzung wie auch der der FeldteilnehmerInnen. Die Feldforschung zu den inneren Bildern, deren Qualitäten, Dimensionen und Erweiterungen verarbeitet Greta ZnojemSKY künstlerisch in Skizzentagebüchern, Bildfolgen und Fotografien.

Die künstlerische Herangehensweise eröffnet dem Teilnehmer der Workshops die eigenen Ressourcen. Die Botschaft der Bilder hat nicht nur eine subjektive Bedeutungsebene. Die Bilder berühren ein zwischen den Teilnehmern existierendes intersubjektives Feld. In Wechselwirkung erhellt es unterbewusste Ebenen, die entfaltet, beachtet oder erinnert werden möchten. Erfahrungen werden untereinander ausgetauscht, wie Bilder auf und in die Teilnehmer hinein wirken. Sie werden dadurch angeregt Bilder neu zu „programmieren“ und Bilder zu verändern.

Ausgehend vom Status Quo, über die Erforschung der verborgenen Wunschwelt kommen die Teilnehmer dazu innere Räume zu öffnen. Die Vision beleuchtet die transpersonalen Dimensionen. Vom Erkennen der eigenen Widerstände führt der Weg zur Selbstannahme und Selbstliebe zu den Konsequenzen der Veränderung. Nach der Stabilisierung und Verankerung des Erkannten, wird der Blick in die Zukunft gelenkt.

Durch Hinwendung zu den inneren Dimensionen und eingehende Wahrnehmung der entstandenen Bildproduktionen, öffnet sich ein neuer Bereich – es entsteht eine Bereitschaft für Veränderung und verantwortliche Mitgestaltung.

Entspannungsübungen und leichte Trancen sind Methoden, die Greta Znojemsky dabei unterstützend einsetzt.

Greta Znojemsky versteht ihre Feldforschung als künstlerische Methode, weil die Anregungen, die die TeilnehmerInnen durch sie erhalten, direkt auf die Bildgestaltungskräfte ein wirken und somit den TeilnehmerInnen neue oder weitere künstlerische Dimensionen aufzeigen.”