Arbeitsweise

Wenn man meine Arbeiten anschaut, glaubt man vielleicht es gibt sehr unterschiedliche Zugänge. Das aber ist eine Täuschung, weil alles eine Welt ist. Mich interessieren vierschiedene Lebenszugänge. Deswegen arbeite ich auch mit verschiedenen Techniken und Materialien. Auch mit Fotografie. Oft ist das Konzeptionelle zuerst da, anschließend entstehen die Arbeiten. Oft aber bin ich auch gleichzeitig prozesshaft an mehreren Bildern und Skulpturen zugange. Die Arbeit im Dreidimensionalen: „Tast- und Schauobjekte“ aus Stein, Alabaster, Papier, Papiermaché, Holz, Gebrauchsgegenständen, Gefundenem, Zufälligem. Seit der Kindheit sind Reisen in fremde Länder Impulsgeber. Reisen führen aber auch in innere Welten zur Erforschung unbewusster Bereiche. Ich grabe gerne in meine eigene Tiefe, aber ich lasse mich auch von aktuellen gesellschaftlichen Themen berühren. Ich tauche in Prozesse ein, die in Bildfolgen und Serien ihren Ausdruck finden. Gegensätze ziehen mich an. Oft entstehen daher Paare oder Triptychen. Auch das Zerlegen in kleine Teile ist manchmal ein wichtiger Vorgang, weil alles wieder neu zusammensetzt werden kann.

Wichtigstes Anliegen ist aber Diversität, Wachsamkeit dem Zufälligen gegenüber, Bereitsein für den Zufall. Ein Bewusstsein den Ressourcen gegenüber und die Wiederverwertung von Dingen und Materialien.