Arbeitsweise

Seit der Kindheit sind Reisen in fremde Länder Impulsgeber.
Reisen führen aber auch in innere Welten zur Erforschung unbewusster Bereiche. Mittels Trance und Meditation tauche ich in Prozesse ein, die in Bildfolgen und Serien ihren Ausdruck finden.

Die malerisch-grafischen Arbeiten beschäftigen sich mit der Gestaltung unbewusster Bereiche.
Die einzelnen Arbeitsphasen sind: innere Bilder aufsuchen, unbewusste Bereiche erforschen, im Gestalten eine Form finden und in der Reflexion Rückschlüsse ziehen und Erkenntnisse gewinnen. Die Feldforschung erstreckt sich über viele Lebensbereiche, Alltagserfahrungen genauso wie spirituelle Bereiche.

Es handelt sich um eine sehr verinnerlichte Sicht der Dinge, vom Sein und Dasein des Menschen und den Zusammenhängen seiner Entwicklung, vom Greifbarwerden unsichtbarer Verknüpfungen und der Gestaltung innerer Vorgänge. In manchen Arbeiten wird auf Metallfolie gezeichnet, sie erhält durch Druck einen reliefartigen Charakter – Arbeiten mit „Tiefenwirkung“. Darüber gelegte Farbschichten lassen bestimmte Partien ins Dunkel verschwinden und schaffen so die Polarität von Licht und Schatten. Viele Arbeiten sind als „Zwillingspaare“ geschaffen. Oft ist auch das Zerlegen in kleine Teile ein wichtiger Vorgang, weil alles wieder neu zusammensetzt werden kann.

Die Arbeit im Dreidimensionalen – greift Themenbereiche wie Fetisch, Maske, Transformation und Entfaltung auf. Be-greif-Steine ziehen die Aufmerksamkeit von den Augen ab, lassen Tasterfahrungen zu. „Tast- und Schauobjekte“ aus Stein, Alabaster, Papiermaché, Gebrauchsgegenständen, Gefundenem, Zufälligem.